Behandlungsblockaden sind energetische Blockaden im Körper die verhindern, dass die Behandlung „greifen“ kann. Trotz richtiger Diagnosestellung & Behandlung stellt sich keine (langfristige) Besserung ein. Sie treten in unterschiedlichen Formen auf und wirken sich alle sehr nachteilig auf die physische und psychische Gesundheit des Patienten aus. Werden sie nicht beseitigt, ist mit einer gesundheitlichen Verschlechterung zu rechnen. Die erfolgreiche Beseitigung von Blockaden macht sich positiv und sehr durchschlagend bemerkbar und führt meistens zu einer unmittelbar spürbaren Besserung der geistig-seelischen Verfassung.

Wann: Samstag 21.9. & 5.10.2019 jeweils von 9.30 – 11.30Uhr

Ort: Praxis für Akupunktur & TCM, Vonmattsrasse 48, Luzern

Leitung: Mirjam Meier (mehr Infos unter www.akupunkturluzern.ch)

Preis: 120.- (der Kurs kann nur als Ganzes gebucht werden)

Voraussetzungen: der Kurs ist für Praktizierende

Anmeldung: bis 31. 8.2019 unter mail@akupunkturluzern.ch

Nach TCM Lehre und den fünf Elementen gehört der Sommer zum Element Feuer. Feuer steht für Lebensfreude und Inspiration, es macht hungrig auf neue Erfahrungen. Feuer verlangt nach spirituellem Wachstum. Die Kraft des Feuers bringt Liebe und Lachen hervor. Auch die Farbe Rot, der bittere Geschmack, Freude als Emotion, die Jugend sowie die Organe Herz und Dünndarm werden dem Feuer zugeordnet.

Das Herz ist das Zentrum der Freude und zuständig für die Kommunikation (z. Bsp. sich richtig ausdrücken können und die Fähigkeit zu verstehen). Der Glanz der Augen und der strahlende Teint des Gesichtes sind Zeichen dafür, dass es dem Herzen gut geht und sich der Geist im Körper wohlfühlt. Der Dünndarm ist für die Umwandlung der grob aufgespalteten Nahrung des Magens und für den Weitertransport zum Dickdarm verantwortlich. Auf der emotionalen Ebene hilf er uns Entscheidungen zu treffen. Das Herz als Feuerorgan leidet schnell unter Hitze- Symptomen. Wir unterscheiden äussere Hitze wie hohe Temperaturen im Sommer, und innere Hitze wie Angst, Stress, Zeitdruck und Hektik. Herzklopfen, hoher Blutdruck, trockener Mund, übermässiges Schwitzen und ein unruhiger Geist können Folgen von übermässiger Hitze im Herzen sein.

Nun befinden wir uns im Sommer – der höchsten Yang- Phase des Jahres. Die steigenden Temperaturen bringen uns feurige Energien wie Begeisterung, Inspiration und Erregung – soviel Feuer kann leicht ausser Kontrolle geraten und z.B. innere Unruhe verursachen, was einen erholsamen Schlaf schwierig macht.

Zu viel Yang auf dem obersten Yang unseres Körpers, dem Kopf, machen uns schwer und schwindelig. Die Säfte, die durch das kräftige Yang-Qi des Sommers eben noch schnell durch den Körper zirkulierten, werden durch fortschreitenden Flüssigkeits- Verbrauch schwerfällig, klebrig und verursachen Unbehagen. Das Blut wird zähflüssig in den Gefässen. Der Geist kommt nicht zur Ruhe.

Deshalb ist es ratsam, im Sommer die Nieren (die dem Element Wasser zugeordnet sind) zu pflegen. Hier ein paar Tipps zur Ernährung im Sommer.

Ernährung im Sommer

Grundsätzlich braucht unser Körper wenn es heiss ist Abkühlung von innen. Die folgenden Empfehlungen unterstützen diesen kühlenden Effekt, sind jedoch sehr einheitlich gehalten. Je nach dem was für eine Konstitution Du hast, müssen diese Empfehlungen angepasst werden.             

Unsere Yang Energie ist im Sommer an der Körperoberfläche und schützt dort vor zu starker Sonnenneinstrahlung. Die TCM empfiehlt deshalb, trotz der Sommerhitze vorwiegend gekochte, leicht verdauliche Mahlzeiten zu essen. Dies ist vor allem wichtig, wenn Du häufig unter Infektionskrankheiten (Schnupfen, etc.) leidest, oft frierst, breiigen Stuhl oder Durchfall hast. Den Körper durch Eis, kalte Getränke und Rohkost zu stark abzukühlen sollte möglichst vermieden werden, weil er sonst im Herbst/Winter geschwächt ist und es vermehrt zu Infekten kommen kann.        

 Was bzw. wie soll also gegessen werden?

  1. Gekochtes essen bedeutet nicht zwingend heiß/warm essen. Man kann z.B. den Frühstücksbrei auch mal über Nacht stehen lassen und morgens bei Zimmertemperatur essen. Oder Rohkost wie Salate mit Gekochtem kombinieren.
  2. Nicht nur in der TCM, generell in einer gesunden/ausgewogenen Ernährung gilt: Iss Obst und Gemüse der Saison! Dieses Obst und Gemüse enthält alles, was der Körper gerade braucht. Genieß frische Beeren, Aprikosen und Kirschen sie halten die Körpersäfte im Körper und kühlen. Tomaten, Gurken und Zucchini bauen vor allem die guten Körpersäfte auf und wirken kühlend, auch wenn sie gekocht gegessen werden.
  3. Trink lauwarmes oder zimmerwarmes Wasser und erfrischende Kräutertees wie Pfefferminze, Salbei (wirkt gegen Schwitzen), grüner Tee, Kamillentee! Auch hier gilt: Nicht übertreiben! 1-2 Tassen pro Tag reichen aus.
  4. Vermeide erhitzende Gewürze wie Zimt, Nelken, Ingwer, Knoblauch und Chili! Frische Kräuter sind zu bevorzugen! Diese wirken weniger wärmend als getrocknete.
  5.  Iss vermehrt Suppen aus kühlenden Gemüsesorten wie Tomaten oder Zucchini und Obstmuse! Diese bauen die durch Schwitzen verloren gegangenen Körpersäfte auf und kühlen sanft.
  6. Auch Joghurt und Frischkäse sind in geringen Mengen und mit Gekochtem erlaubt.
  7. Grillen hat gerade im Sommer Hochsaison. Aber Gegrilltes wirkt stark erhitzend und ist deshalb im Sommer nicht so empfehlenswert. Im Idealfall grillt einfach ein bisschen Gemüse mit. Kartoffelsalat oder Kidneybohnen-Salat als Beilage. So hilft Ihr eurem Körper beim Verdauen und hebt die erhitzende Wirkung ein bisschen auf.
  8. Eis im Sommer? Die TCM rät davon ab Eis zu essen. Was kann und soll also getan werden? Gelegentlich ein Eis ist sicher kein Problem für die Verdauung. Vom täglichen Eis sollte Abstand genommen werden, vor allem bei Kindern, deren Verdauung bis zum 7ten Lebensjahr als schwach gilt. Eis kühlt sehr stark ab, was sich schnell in Verdauungsbeschwerden wie breiigem Stuhl, Bauchschmerzen und Übelkeit zeigen kann. Solltest Du bei Deinem Kind solche Symptome feststellen, streiche Eis und Joghurt für eine Woche. Um Eis gut zu vertragen empfiehlt es sich, dazu einen Kaffee zu trinken (Kaffee wirkt trocknend und somit der verschleimenden Wirkung entgegen), oder das Eis als Nachspeise nach einer warmen, gekochten Mahlzeit zu essen. So wird es leichter verdaulich.
  9.  Wie immer gilt es auch im Sommer das Essen zu geniessen und in einer ruhigen und friedlichen Atmosphäre ohne Stress einzunehmen 😉

 

Geschichte:

Die Brennnessel „brennt“- das hat auch die Namensgebung beeinflusst: Der lateinische Gattungsname stammt von „ urere“ = brennen ab. Die Pflanze wurde schon früh in medizinischen Werken erwähnt als ein Mittel gegen Gifte und Brennen. Römische Truppen sollen die Brennnessel in nordische Provinzen eingeführt haben: Sie verwendeten die faserigen Stängel zur Herstellung von festen Tauen und Geweben. Das deutsche Wort „ Nessel“ leitet sich ab vom germanischen „ nezze“(=Zwirn ) und weist auf die Verarbeitung der faserigen Stängel zu Geweben hin.

Ernte:

Ernte die jungen zarten Blätter( für harntreibende Tee und Wildgemüse) von März bis Juni, und das blühende Kraut (gegen rheumatische Beschwerden) am Vormittag bei trockenem Wetter zur Vollblüte im Hochsommer. Die Samen (zur Stärkung) zur Vollreife im August/September und die Wurzeln (gegen Prostatabeschwerden und Reizblase) im März oder besser noch im Oktober.

Wirkungen:

Brennnesselkraut wirkt stoffwechselfördernd, harntreibend und harnsäureabführend und wird eingesetzt zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Hautkrankheiten. Untersuchungen zeigen auch die blutbildende Wirkung bei Fällen von leichter Blutarmut; das pflanzlich gebunden Eisen besitzt eine aussergewöhnlich hohe Bioverfügbarkeit. Während der Blütezeit wirkt Urtica besonders entzündungshemmend und gegen rheumatische Beschwerden. Brennnesselkraut und Samen vitalisieren und stärken bei Erschöpfungszuständen in den Wechseljahren, in der Rekonvaleszenz und im Wochenbett. Die Brennnesselwurzel wirkt krampflösend, entzündungshemmend und ausgleichend auf das Immunsystem und verbessert aufgrund ihres Phytosterolgehaltes die Symptome bei einer gutartigen Vergrösserung der Prostata im Anfangsstadium, sowie die Beschwerden bei einer Reizblase; in beiden Fällen wird eine Langzeitanwendung empfohlen.

Brennnessel im Biogarten:

Brennnesseln unterstützen das Wachstum der Pflanzen, verbessern Boden und Ernteertrag und verstärken, zwischen aromatischen Kräutern gepflanzt, deren Aroma. Brennnesseljauche (1:10  mit Wasser verdünnt) ist ein hervorragender Biodünger, der die Gemüsepflanzen auch gegen Schädlings- und Pilzbefall widerstandsfähiger macht.

Tee & Mehr

Brennnesselblättertee:

2TL Blätter mit 150 ml siedendem Wasser übergiessen und nach 10 Minuten abgiessen. 3-4 x täglich eine Tasse trinken. Zur Geschmacksverbesserung evtl. etwas Apfelsaft, Melisse, Kamille oder Fenchelsamen dazugeben.

Blutbildender Tee: (Aufguss)

40gr. Brennnesselblätter mit je 20 gr. Schafgarbenkraut, Rosmarin- und Melissenblätter. 7 Minuten ziehen lassen. 6 Wochen lang 3- x  täglich  1 Tasse trinken.

Brennnesselbutter:

Schneidet 1 Handvoll Brennnesselblätter ganz fein, verrührt sie mit 250 g weiche Butter, etwas Zitronensaft, 2 Zehen zerdrückten Knoblauch und schmeckt dies mit Salz und Pfeffer ab. Schmeckt vorzüglich zu Volkornbaquette, Kartoffeln oder Grilliertem.

Infos über  Brennnesseltinkturen, Fertigmischungen etc. erhält ihr bei uns unter www.akupunkturluzern.ch

Liebe Freunde,

der Frühling nähert sich in grossen Schritten, nun riecht man in feuchten Wäldern wieder den intensiven Duft des Bärlauchs, die Saison hat begonnen! Bärlauch, der nahe Verwandte der Zwiebel und dem Knoblauch, ist ein Frühlingsbote und zeigt sich momentan entlang von Bachläufen und in Wäldern.
In diesem Bericht werden wir euch was über den Bärlauch seine Geschichte und Wirkungen nach traditioneller Heilkunde erzählen und wie Ihr ihn verwenden könnt.

Geschichte
„Sonne von Süden fiel auf den Felsen, und dem Grund entsprang der grüne Lauch“, heisst es in der Edda, der Germanischen Volksmythologiesammlung über den Ursprung des Bärlauchs. Er galt als eine der ersten Pflanzen seit der Welterschaffung und als eine der heilkräftigsten. Die walisischen Kelten assen ihn vor der Schlacht, um gestärkt in den Kampf zu ziehen. „Allium“ wird mit Lauch übersetzt; „ursinum“ kommt von „ursus“(= der Bär) und bedeutet: „ für den Bären geeignet“. Pflanzen, in denen der Name „ Bär“ auftaucht, wurden von alten Völkern stets als mächtige, heilkräftige Gewächse angesehen. Um ebensolche Bärenkräfte zu erlangen, assen die Menschen zu Frühlingsbeginn Bärlauchsuppe. Bärlauch war schon vor über 2000 Jahren als Heil- und Gemüsepflanze beliebt. Pfarrer Künzle (1857- 1945) verehrte ihn als „eine der stärksten und gewaltigsten Medizinen in des Herrgotts Apotheke“. Künzle hatte Recht: Heutzutage bezeichnet man den Bruder des Knoblauchs als eine Art europäische Antwort auf Ginko. 

Ernte
Frischer Bärlauch hat die grösste Wirkung. Erntet alle Pflanzenteile bis auf die harten Samen: Von März bis Mai die jungen Blätter mit Stängel, später Blütenknospen, Blüten und junge grüne, weiche Früchte. Die Zwiebeln könnt Ihr am Ende der Vegetationsperiode, wenn die Blätter zu vergilben beginnen, oder im Oktober ernten.

Wirkungen
„Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Darm und Blut wie der Bärlauch“, schwärmt Kräuterpfarrer Künzle und trifft damit ins Schwarze. Es sind ätherische Öle, die aus Schwefelverbindungen bestehen und den typischen Knoblauchgeruch des Bärlauchs ausmachen. Die Ausscheidung der Duftstoffe aus dem menschlichen Körper, die mehrere Tage dauern kann, geschieht über den Darm und die Niere, aber auch über die Haut und zu 10% über die Lunge. Und wo die ätherischen Öle duften, dort wirken sie auch! Bärlauch hemmt das Zusammenklumpen der Blutplättchen und wird zur Vorbeugung und Therapie bei altersbedingten Gefässerkrankungen eingesetzt, bei Bluthochdruck und Arteriosklerose mit all ihren Folgeerscheinungen. Die Blutgefässe werden erweitert und entkrampft und damit der Blutdruck gesenkt, allerdings erst nach längerer Anwendung. Die antioxidative Wirkung des Bärlauchs verhindert, dass sich Cholesterin an den Gefässen ablagert, und er senkt dadurch auch erhöhte Cholesterinwerte. Bärlauch wirkt krampflösend und entzündungshemmend, er regt durch den hohen Gehalt an Senfölglykosiden und Schwefel die Verdauungssäfte an und fördert den Eiweissabbau, deshalb wird er bei Appetitlosigkeit oder Gärungs- und Fäulnisprozessen im Verdauungssystem eingesetzt. Bewährt hat sich Bärlauch auch bei chronischen, stoffwechselbedingten Hauterkrankungen. Dafür wird er vor allem als entgiftende Frühjahrskur eingesetzt. Zu dieser Zeit steht der Bärlauch in Massen frisch zur Verfügung, und Ihr könnt eure Medizin selbst und zudem sehr geschmacksvoll zubereiten. Auch als Ur- Tinktur oder Kapseln steht Allium ursinum zur Verfügung. Gerne Beraten wir Euch über den Bärlauch und weitere Heilpflanzen bei uns in der Praxis.                                                                                                                         

Termine unter  041 210 96 06  oder per Mail:  http://mail@akupunkturluzern.ch                                                                                            

Bärlauch wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und Würmer. Das Allicin wirkt sehr stark antibakteriell und keimhemmend speziell auf die Bakterienflora des Darmes samt ihren Fäulnis und Gärung verursachenden Bakterien, ohne die nützlichen Darmbakterien zu zerstören. Besonders Wirksam ist Bärlauch daher zur Darmsanierung nach einer Behandlung mit Antibiotika oder Sulfonamiden, er unterstützt den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora und hilft bei einer Candida- Pilz- Übersiedlung, das zerstörte Gleichgewicht im Darm wieder aufzubauen. Zudem hilft Bärlauch mit seinen schwefelaktiven Substanzen dem Körper, giftige Schwermetalle schneller auszuscheiden; vermutlich besitzt er auch eine bleientgiftende Wirkung. Bei Bronchialerkrankungen ist Bärlauch durch seine bronchienentspannenden und keimhemmenden Inhaltsstoffe heilsam, denn das ätherische Öl wird zu 10% durch die Lunge ausgeschieden. Die äusserliche Anwendung frisch zerquetschter Bärlauchblätter mit ihren antibakteriellen und fungiziden (pilztötenden) Eigenschaften nutzt die Volksheilkunde bei Wundinfektionen und Pilzbefall; die verstärkte örtliche Blutzufuhr fördert die Wundheilung.

Neues Wissen
Wenn Cholesterin durch freie Radikale chemisch verändert wird, kommt es zu Ablagerungen an den Gefässwänden. Das Ergebnis einer Studie konnte aufzeigen, dass Allium ursinum die gleichen antioxidativen Wirkungen besitzt wie die Vitamine A, C und E und Selen. Der Gehalt an Adenosin ist in Bärlauch 20- mal höher als in Knoblauch. Adenosin besitzt antioxidative Eigenschaften und schützt damit vor vorzeitiger Alterung: Es erweitert die peripheren Gefässe, erhöht die Fliessgeschwindigkeit des Blutes und der Lymphe und ist somit zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt, Thrombosen und Arteriosklerose bestens geeignet. Die Steigerung der Blut- und Lymphzirkulation bewirkt einen besseren Zufluss zu den Organen, Geweben und Zellen und zugleich einen besseren Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten und Toxinen. Dadurch wird der Körper schneller entgiftet.

Rezepte
Bärlauchessig:
Eine Handvoll klein geschnittene Bärlauchblätter in 1 l Bio- Apfelessig geben und 3 Wochen ziehen lassen. Die Blätter können bei Gebrauch in der Flasche verbleiben, so lange keine Pflanzenteile aus der Flüssigkeit herausragen. Für eine Blutreinigungskur 6 Wochen lang morgens nüchtern 1 EL Bärlauchessig mit ½ Tasse warmem Wasser vermengt trinken. Bei juckenden, nässenden Hauterkrankungen verdünnt für Umschläge einsetzen ( 1 EL auf 250 ml Wasser).

Bärlauch- Hustenmittel:
1 Handvoll Blätter sehr klein schneiden, mit 100 ml Wasser überbrühen; wenn die Flüssigkeit nur noch warm ist, 2 EL Honig zugeben. Eine halbe Stunde ziehen lassen, danach abgiessen und in stündlichem Abstand je 1 TL einnehmen.

Bärlauchpesto:
100 g frische Bärlauchblätter waschen und trocken tupfen. Mit 5 klein geschnittenen Bärlauchzwiebeln, 20 g Sonnenblumenkernen, 150 ml kaltgepresstem Olivenöl und etwas geriebenem Parmesankäse im Mixer zerkleinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Olivenöl bedeckt bleibt es im Kühlschrank ein halbes Jahr haltbar.

Achtung!
Bärlauch sieht dem Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen, welche giftig sind, ähnlich. Bärlauchblätter sind lang gestielt und stehen einzeln; jeder Blütenstengel wächst einzeln direkt aus der Zwiebel. Maiglöckchenblätter beginnen fast unmittelbar über dem Erdboden und umschliessen den Blütenschaft; es entwickeln sich aus einem Blütenstiel zwei zu Beginn eingerollte Blätter. Die Herbstzeitlose hat mehrere, meist drei eher tulpenartige Blätter an einem Stängel, sie sind vorne kahnförmig- stumpf. Man erkennt Bärlauch gut am Knoblauchgeruch, trotzdem ist es wichtig genau hinzuschauen. Wer noch unsicher ist findet unter diesem Link weitere Erklärungen: https://www.youtube.com/watch?v=0dUk4nbfs2Y


Am 5. Februar 2019 wechselten wir in das chinesische Jahr des glücklichen und vergnüglichen Erd-Schweins welches bis zum 24. Januar 2020 dauert.

Während in der westlichen Astrologie jeder Monat von einem anderen Sternzeichen regiert wird, teilt die chinesische Astrologie stets das ganze Jahr einem Zeichen sowie einem der fünf Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall) zu. War es 2017 noch der dominante Feuer-Hahn und 2018 der treue Erde-Hund, ist im Jahr 2019 das Schwein im Element Erde an der Reihe.

Ein Schwein; das bringt Glück, Reichtum und Zufriedenheit mit sich. Am glücklichsten mit sich selbst wird dieses Jahr derjenige sein, der sich für soziale Einrichtungen oder die Gemeinschaft einsetzt. Finanzieller Erfolg kann sich dadurch einstellen, denn schließlich ist es das Jahr des „glückbringenden Schweins“. Im Jahr des Erd-Schweins geht es jedoch hauptsächlich um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, um Teamgeist und fröhliches Zusammensein. Das Erd-Schwein ist übrigens ein sehr vernünftiges Schwein. Es lässt sich nicht so schnell in Rage bringen und ist überaus verlässlich.

Schweine sind die Perfektionisten des chinesischen Tierkreises, vor allem, wenn es um ihr Äusseres geht. Aber lassen Sie sich nicht durch das Aussehen und die Eitelkeit täuschen. Versteckt unter ihrer gepflegten Fassade, gehören sie zu den ehrlichsten und aufmerksamsten Seelen dieser Erde.

Das Schwein ist unkompliziert und direkt; erwartet das allerdings auch von allen anderen. Sie bemerken vieles was so vor sich geht, was sie zu Experten in Recht, Medizin und Wissenschaft macht.

„Genieße das Leben und all die schönen Seiten, die es zu bieten hat!“ könnte ein weiteres Motto lauten, denn das Schwein ist ein wahrer Genießer.

Also, was können wir von dem kommenden Jahr erwarten?

Die Charakterzüge des Erd-Schweins werden in jedermanns Leben verschüttet. Wahrscheinlich erwischen wir und hin und wieder bei einem flüchtigen Blick in den Spiegel.                                                                                                                 

Laut der chinesischen Astrologie wissen wir, dass alle Jahre des Schweins mit Integrität und Effizienz gefüllt sind. Harte Arbeit ist der Schlüssel zum Erfolg in diesem neuen Jahr 2019. In diesem Jahr werden beträchtliche Fortschritte in Bereichen wie Medizin und Wissenschaft erwartet.                       

Die chinesischen Prognosen für 2019 deuten darauf hin, dass Sie in diesem Jahr Vorteile in Ihrer Karriere und Finanzlage erwarten können. Gutes Planen ist aber für alle Geschäftsunternehmungen von größter Wichtigkeit, wollen Sie alle Gewinne dieser profitversprechenden Zeit erlangen.

Versuchen Sie auch durch alternative Heiltherapien Ihren Stress in Schach zu halten, so dass Sie Ihr Potenzial maximal nutzen können.

Das chinesische Horoskop für 2019 sagt vorher, dass dies ein gutes Jahr für Singles sein wird, um einen passenden Partner kennen zu lernen. Auch für Ehen ist das Jahr 2019 günstig. Wenn Sie verheiratet sind, können Sie eine Schwangerschaft planen.

Auch professionelle Beziehungen werden sich als fruchtbar herausstellen. Erschweren Sie sich aber nicht Ihr Leben, in dem Sie Dinge überdenken oder zu stark analysieren. Hüten Sie sich davor verlockende und profitable Risiken einzugehen.

Das Jahr des Schweins wird mächtig sein; mit keinem Mittelweg in der Vorwärtsbewegung. In diesem Jahr zählt der Eindruck. Sie wollen in Ihrem besten Licht gesehen werden, ob das nun in Sachen Liebe, Geld oder Erfolg ist.

Wichtig: Im Jahr des Schweins können alle Tiere im chinesischen Horoskop Belohnungen für Ihre Bemühungen erwarten, solange Sie sich die Schwein-Eigenschaften zu gute machen. Loyalität, Engagement, harte Arbeit, die Werte der Familie, und erstklassige Auftritte sind nur einige der Merkmale, die in diesem Jahr belohnt werden.